Verlockungen der künstlichen Umgebung

Virtuelles Intimleben: Jeder vierte Mann ist an VR-Erotik interessiert

Foto von Sandra Spönemann

von Sandra Spönemann (@die_spoent_wohl)-

Kaspersky hat eine sehr pikante Umfrage durchgeführt. Demnach sind viele Männer offen für Technologien, die virtuell Erotik vermitteln. Die befragten Frauen waren etwas weniger von dieser Möglichkeit angetan, dennoch gilt es als sicher, dass die Digitalisierung an der Erotikbranche nicht spurlos vorüber zieht.

Laut einer Umfrage von Kaspersky Lab könnte für 28 Prozent der männlichen Nutzer in Deutschland Sex in virtuellen Welten interessant sein; bei den Frauen sind nur 15 Prozent dieser Ansicht. Allerdings lehnen auch 26 Prozent der männlichen und 38 Prozent der weiblichen deutschen Nutzer virtuellen Sex grundsätzlich ab.

Kaspersky Lab VR-Sex Infografik

Zu schüchtern, um es zuzugeben? 28 Prozent der befragten Männer geben an, dass Sex in der virtuellen Realität interessant sein 'könnte'.  

Quelle: (Screenshot)  Kaspersky Newsroom 

Kaspersky Lab VR-Sex Infografik

Zu schüchtern, um es zuzugeben? 28 Prozent der befragten Männer geben an, dass Sex in der virtuellen Realität interessant sein 'könnte'.  

Quelle: (Screenshot)  Kaspersky Newsroom 

Die Kaspersky-Umfrage wurde im Juni 2016 durchgeführt. Dabei wurden 500 männliche und weibliche Nutzer über ihren zunehmend digitaler werdenden Alltag befragt. Das Thema Sex in virtuellen Welten ist laut der Kaspersky-Befragung für sechs Prozent der Befragten eine Versuchung wert (neun Prozent bei den Männern und drei Prozent bei den Frauen);

  • könnte für 21 Prozent interessant sein (28 Prozent bei den Männern und 15 Prozent bei den Frauen);
  • interessiert 31 Prozent eher nicht (32 Prozent bei den Männern und 31 Prozent bei den Frauen);
  • lehnen 32 Prozent ab (26 Prozent bei den Männern und 38 Prozent bei den Frauen);
  • macht neun Prozent Angst (fünf Prozent bei den Männern und 13 Prozent bei den Frauen).

„Die zunehmende Digitalisierung des Alltags spaltet die Deutschen. Es gibt viele Nutzer, die sehr offen für neue Technologien und Dienste sind, aber auch jede Menge, die den fortschreitenden digitalen Wandel eher skeptisch sehen."

Holger Suhl, General Manager DACH bei Kasperky Lab

Laut der Kaspersky-Umfrage geht die Mehrheit (52 Prozent) der deutschen Nutzer generell nicht davon aus, dass sie sich in den kommenden drei Jahren in der virtuellen Welt bewegen wird. "Die in Deutschland vorhandene Skepsis könnte auch mit den Themen Cyber-Sicherheit und Datenschutz zusammenhängen", schließt Holger Suhl.

Zumindest sind 56 Prozent der Meinung, ihr digitales Leben der Zukunft werde unsicherer. Auch denken 69 Prozent, dass es sie gläsern mache. "Das Internet der Dinge und ein smarter Alltag werden kommen oder sind bereits schon da. Das Potenzial ist enorm. Allerdings müssen Cybersicherheit und Anwendernutzen Hand in Hand gehen", so Holger Suhl abschließend.

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